Telekommunikation

Kommunikationskommission und Bund stimmen Sunrise-Verkauf zu

Dem Verkauf von Sunrise steht nichts mehr im Weg

Dem Verkauf von Sunrise steht nichts mehr im Weg

Dem Verkauf des Telekomanbieters Sunrise steht nichts mehr im Weg: Nach der Wettbewerbskommission haben am Dienstag auch die Eidg. Kommunikationskommission und das Bundesamt für Kommunikation den Sunrise-Kauf durch den Finanzinvestor CVC genehmigt.

Sunrise erfülle die Konzessionsvoraussetzungen auch nach einem Kauf durch CVC, teilte die Kommunikationskommission (ComCom) am Dienstag mit. Sunrise verfüge weiterhin über die nötigen technischen Fähigkeiten, um ihre Kundschaft mit qualitativ hoch stehenden Mobilfunkdiensten zu versorgen.

Durch den geplanten Kauf von Sunrise durch CVC wird zudem - wie von der Wettbewerbskommission (WEKO) bereits Mitte Oktober geprüft - der Wettbewerb im Mobilfunkmarkt nicht beeinträchtigt. Die ComCom genehmigt folglich den Übergang der Sunrise-Konzession und passt sie den neuen Begebenheiten an.

Gleichzeitig hat auch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) dem Eigentümerwechsel zugestimmt, wie BAKOM-Sprecherin Deborah Murith der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das BAKOM musste die Übertragung der Richtfunkkonzession genehmigen.

Der luxemburgische Finanzinvestor CVC Capital Partners Group hatte Mitte September angekündigt, er wolle Sunrise der dänischen TDC-Gruppe für 3,3 Mrd. Fr. abkaufen. Zuvor war eine Fusion zwischen Sunrise und Orange am Veto der WEKO gescheitert. Die Aufsichtsbehörde wollte damit ein Duopol im Schweizer Telekommunikationsmarkt verhindern.

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