Automobil-Zulieferer

Komax dehnt Kurzarbeit auf weitere Abteilungen aus

Komax liefert Kabel für Autoindustrie

Komax liefert Kabel für Autoindustrie

Die Geschäfte bei der Komax-Gruppe laufen harzig: Das Unternehmen hat wegen der Krise im Auto-Markt vor stark rückläufigem Umsatz und einem schwachen Bestellungseingang gewarnt. Der Betriebsgewinn dürfte darum sinken, die Kurzarbeit wird ausgedehnt.

Konkrete Zahlen gab Komax nicht bekannt. Die eingeleiteten Kostenmassnahmen würden im zweiten Halbjahr aber zu einer Verbesserung der Situation führen. Sie werden darum konsequent weitergeführt respektive ausgebaut.

In der Sparte, die Kabel für die Automobil-Industrie herstellt, wird die seit Anfang Jahr begonnene Kurzarbeit auf weitere Abteilungen ausgedehnt. In diesem Geschäftsbereich hatte Komax bereits einen Abbau von bis zu 60 Stellen bekannt gegeben.

In der Sparte Solar wird am Standort Rotkreuz ebenfalls vorübergehend Kurzarbeit eingeführt. Dies, weil sich gezeigt habe, dass die Finanzierung von Projekten schwierig sei. Der Bereich Medizinaltechnnologie entwickelt sich positiv. Komax weise insgesamt eine solide Eigenkapitalquote von 70 Prozent aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Komax bereits einen Rückgang des Betriebsgewinns (EBIT) von 43,4 Mio. auf 31,1 Mio. Fr. hinnehmen müssen. Der Reingewinn betrug 23,2 Mio. Franken, nach 32,7 Mio. Fr. im Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um 2 Prozent auf 341,9 Mio. Franken.

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