Konjunktur

KOF-Barometer signalisiert langsameren Aufschwung

Langsamer Aufschwung im Baugewerbe (Symbolbild)

Langsamer Aufschwung im Baugewerbe (Symbolbild)

Der Aufschwung in der Schweizer Wirtschaft hält zwar an, verliert aber an Tempo: Das Barometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) erhöhte sich im Februar nur um 0,06 Punkte auf 1,87 Zähler.

Somit werde das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) in den kommenden Monaten im Vorjahresvergleich voraussichtlich wachsen, wenn auch zunehmend weniger kräftig, teilte die KOF mit.

Das KOF-Barometer hatte im April 2009 einen Tiefpunkt erreicht und anschliessend stark zugelegt. Seit Oktober schwächt sich der positive Trend ab.

Vom Kredit- und Baugewerbe geht eine leicht negative Dynamik aus, wie es heisst. Die Gesamtwirtschaft ohne diese beiden Sektoren entwickle sich positiv, die Wachstumskurve dürfte sich hier aber immer mehr verflachen.

Die Signale aus der Schweiz Industrie und für die Exporte in die EU sind positiv, der Konsum in der Schweiz lässt hingegen nach.

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