Kettenbrücke

«Kettenbrücke»: Studenten planen das neue Hotel

Partymeile wird zu Hotel: Die Betreiber suchen schon jetzt ein Nachfolgelokal für die Disco.

Kettenbrücke

Partymeile wird zu Hotel: Die Betreiber suchen schon jetzt ein Nachfolgelokal für die Disco.

Entsteht in Aarau ein Businesshotel samt Wellnessbereich? Ende Jahr entscheiden die Badener Besitzer über ein Hotelkonzept. Schon jetzt gibts Ideen.

Deborah Balmer

Welche Art Hotel passt nach Aarau? Für Christa Augsburger von der Hotelfachschule Luzern ist klar: «In der Kantonshauptstadt würde ein Businesshotel gut laufen. Insbesondere, weil hier viele Politiker übernachten.» Augsburger ist Ausbildungsleiterin. Derzeit entwickeln ihre Studenten Businesspläne für das geplante «Hotel Kettenbrücke».

Dabei analysieren sie die Marktlage und überlegen sich, wie das Hotel aussehen könnte. Ein Businesshotel würde über viele Einzelzimmer verfügen, über eine moderne Infrastruktur, einen hohen Dienstleistungsgrad und vielleicht sogar über einen Wellnessbereich - etwas, das laut Augsburger «voll im Trend» liege». «Viele Hotelgäste betätigen sich am Abend gerne sportlich.»

Standort für Kettenbrücke
«Gerade mal drei Hotels sind im Hotelführer in Aarau aufgeführt. Da gibt es noch Kapazität», so Augsburger. Die Studenten werden ihre Konzepte im Rahmen der Diplomarbeiten Ende Jahr präsentieren.

Auftraggeber für die Arbeit sind die beiden Badener Investoren, Werner Eglin und Stefan Wetzel. Die Chance, dass die Ideen der Studenten Realität werden, stehen gut.

Aus verschiedenen Diplomarbeiten werden wohl die besten Ideen umgesetzt. Investor Stefan Wetzel sagt: «Wir haben im Blue City Hotel in Baden gute Erfahrungen gemacht mit der Zusammenarbeit mit Luzern.» Und: «Wir werden unseren Entscheid bezüglich Grösse und Standard Ende Jahr fällen.»

Und wann wird der erste Gast im «Hotel Kettenbrücke» übernachten? «Die Verträge mit den Mietern laufen Mitte 2012 aus. Danach beginnen wir zu bauen - frühestens 2013 öffnet das Hotel», erklärt Stefan Wetzel weiter.

Die Betreiber der Kettenbrücke suchen derzeit für den Club und die Lounge nach einem neuen Standort. Fündig geworden sind sie noch nicht. Gusti Burkart von Pop-Art-Veranstaltungen sagt: «Es haben zwar schon Vorverhandlungen stattgefunden - es ist aber nicht so einfach, eine geeignete Immobilie zu finden.»

Diese darf nicht in einem Wohnquartier liegen und sollte möglichst über Parkplätze verfügen. Dass das Lokal Kettenbrücke in Zukunft auch wieder Platz für 700 Besucher hat wie jetzt, sei laut Gusti Burkart weniger wichtig.

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