Bauboom

Kein Ende des Baubooms in der Schweiz in Sicht

Auf Schweizer Baustellen wird viel gearbeitet (Archiv)

Auf Schweizer Baustellen wird viel gearbeitet (Archiv)

Der Bauboom in der Schweiz hält an. Im vergangenen Jahr wurde für 59,5 Milliarden Franken gebaut. Die Bauausgaben sind damit gegenüber 2010 um 4,7 Prozent gestiegen.

Unter Berücksichtigung einer geschätzten Bauteuerung von 2,2 Prozent stiegen die realen Bauausgaben um 2,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. 2010 hatte das nominale Plus 4,5 Prozent betragen.

Ein Ende des Baubooms ist nicht in Sicht: Die für 2012 gemeldeten Bauvorhaben deuten auf eine weitere Erhöhung der Bauausgaben hin: Das BFS rechnet bei den Bauinvestitionen in Neubauprojekte mit einem Anstieg um 4,1 Prozent, bei den Umbauprojekten sogar mit einem Plus von 7,5 Prozent.

Damit bestätigt sich ein Trend des vergangenen Jahres: 2011 haben die Investitionen in Umbauprojekte um 9 Prozent zugenommen auf 18,6 Mrd. Franken. Für Neubauprojekte wurden 36 Mrd. Fr. aufgewendet, 2,7 Prozent als im Vorjahr.

Im Hochbau nahmen die Bauinvestitionen (ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten) um 5,5 Prozent auf rund 45 Mrd. Fr. zu. Im Tiefbau fiel die Zunahme mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 9,6 Mrd. Fr. schwächer aus. Während öffentliche Auftraggeber für Verkehrs- und Kommunikationsprojekte mehr ausgaben, reduzierten Private ihre Tiefbau-Investitionen.

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