Das wären 15 Prozent mehr als im Rekordjahr 2008, als die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz ausgetragen wurde. Gegenüber der WM 2006 in Deutschland wäre es ein Plus von 25 Prozent.

Fussball ist für den Dax-Konzern aus Herzogenaurach sehr wichtig, die Sportart steht für etwa ein Fünftel der Erlöse der Kernmarke Adidas. Der weltweite Marktanteil liegt bei gut einem Drittel. Im ersten Quartal 2010 betrug das Plus mit Fussball-Produkten bei 26 Prozent. Zum zweiten Quartal wollte sich Hainer nicht konkret äussern.

In Südafrika rüstet Adidas zwölf Mannschaften aus, darunter neben dem Gastgeber auch Deutschland, Europameister Spanien, Frankreich, Mexiko und Argentinien. Im Gesamtjahr sollen über 6,5 Mio. Nationaltrikots der Adidas-Teams abgesetzt werden. Das wäre eine Verdoppelung gegenüber 2006.

Der Branchenzweite nach dem US-Konzern Nike will 2010 zudem mehr als 20 Mio. Fussbälle verkaufen, darunter 13 Mio. Mal das WM-Spielgerät "Jabulani", der immer wieder als Flatterball in der Kritik steht. Hinzu kommen die Bälle für alle UEFA-Turniere und die Bundesliga.