In der Region Solothurn stieg die Quote von 6,1 Prozent auf 6,5 Prozent. Im Thal stieg die Quote um 0,3 Prozent-Punkte von 5,5 Prozent auf 5,8 Prozent. In der Region Grenchen erhöhte sich die Quote von 7,7 Prozent auf 8,1 Prozent.

Im Schwarzbubenland sank die Zahl der Stellensuchenden von 605 auf 600 Personen. Damit blieb auch die Quote von 3,6 Prozent unverändert. Die Region Olten hatte 126 Personen mehr, welche auf Stellensuche waren. Die Quote erhöhte sich von 6,1 Prozent auf 6,3 Prozent.

Weniger junge Arbeitslose

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden ist von 500 auf 495 Personen gesunken. Die Quote verharrte bei 5,9 Prozent. Die Quote der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen stieg von 10,3 Prozent auf 10,6 Prozent. Die Quote der 25- bis 29-jährigen stieg um 0,5 Prozent-Punkte und stand bei 8,7 Prozent. Jene der 30- bis 39-jährigen erhöhte sich von 4,6 Prozent auf 4,8 Prozent. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen stieg von 5,2 Prozent auf 5,5 Prozent. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen nahm die Quote von 5,3 Prozent auf 5,6 Prozent zu. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Quote um 0,2 Prozent-Punkte und stand bei 6,8 Prozent.

Mehr Männer arbeitslos

Im Berichtsmonat waren 4'775 (4'537) Männer als stellensuchend registriert, 238 Personen mehr als im Vormonat. Der Wert lag deutlich über der Vorjahreszahl von 2'938 Personen. 3'428 Frauen (Vormonat 3'311) waren im Dezember 2009 auf Stellensuche. Im Vorjahresmonat waren es 2‘417 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 41,8 Prozent (Vorjahresmonat 45,1 Prozent).

Offene Stellen

Gegenüber dem Vormonat nahm die Zahl der Zugänge von 941 auf 909 Stellensuchende ab. Gleichzeitig sank die Zahl der Abgänge von 755 auf 555 Personen. Die Zahl der offenen Stellen sank leicht von 276 auf 251. Im Berichtsmonat waren 1'348 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat: 1'390) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden fiel auf 16,4 Prozent (Vormonat 17,7 Prozent).

Das AWA rechnet damit, dass 2010 die Arbeitslosenzahlen weiter steigen werden. Sinkende Zahlen, so sind sich alle Prognose-Institute einig, gibt es erst ab 2011. (pd/cal)