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Kahlschlag bei UBS: Diese 44 Filialen sollen geschlossen werden

Die UBS schliesst schweizweit 44 Filialen. (Symbolbild)

Die UBS schliesst schweizweit 44 Filialen. (Symbolbild)

Die Grossbank UBS hat drastische Sparmassnahmen bekanntgegeben. Demnach soll fast jede fünfte Filiale der Bank in der Schweiz geschlossen werden.

(dpo) Insgesamt sollen 44 der 239 Niederlassungen hierzulande verschwinden und zwar in den ersten drei Monaten von 2021, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Dabei sollen vor allem Kleinst- und Kleinfilialen geschlossen werden. Zuerst über die Sparmassnahme berichtet hatten am Montag die Onlineportale von CH Media und am Dienstag die «NZZ».

Zu Entlassungen soll es laut Angaben der Grossbank nicht kommen. Für die betroffenen Mitarbeiter würden Lösungen gesucht. Auf Anfrage von CH Media teilte die UBS mit, dass schweizweit folgende 44 Filialen geschlossen werden:

Es handelt sich um die erste grosse Sparmassnahme des neuen CEO Ralph Hamers. Der Holländer hat den Chefposten von Sergio Ermotti am 1. November 2020 übernommen. Bereits bei seiner vorherigen Arbeitgeberin, der niederländischen ING Group, hat Hamers physische Kanäle abgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben.

Auch die zweitgrösste Grossbank der Schweiz, die Credit Suisse, hat im vergangenen Herbst einen grossen Kahlschlag angekündigt: Nach dem Umbau sollen von den zuvor 146 CS-Filialen noch deren 109 übrig bleiben. Von den Filialschliessungen ist insbesondere der Kanton Aargau betroffen.

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