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Käsekonsum in der Schweiz hat zugenommen

Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr pro Kopf 320 Gramm Käse mehr gegessen. (Archivbild)

Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr pro Kopf 320 Gramm Käse mehr gegessen. (Archivbild)

Der Käsekonsum hat im letzten Jahr um 1,5 Prozent auf 21,73 Kilogramm pro Kopf zugenommen. Vor allem Frisch- und Halbhartkäse ist bei Schweizerinnen und Schweizern beliebt.

Insgesamt wurden 186'000 Tonnen Käse gegessen, wie mehrere landwirtschaftliche Organisationen am Donnerstag mitteilten. Gegenüber 2017 ist dies eine Zunahme von 320 Gramm (1,5 Prozent) pro Person.

Beliebt sind bei Käseliebhabern allem voran Frischkäseprodukte wie Mozzarella, Quark oder Streichkäse. In den letzten zehn Jahren sei der Konsum dieser Käsearten um 1,1 Kilogramm (16 Prozent) auf 7,76 Kilogramm gestiegen. Gegenüber 2017 nahm der Konsum um 2,8 Prozent zu. Rund zwei Drittel der Frischkäsearten werden in der Schweiz hergestellt, heisst es weiter.

Halbhartkäse, darunter Tilsiter, Appenzeller und Vacherin Fribourgeois AOP, liegen gemäss Mitteilung auf Rang zwei der beliebtesten Käse. Von diesen Produkten wurden im letzten Jahr 6,29 Kilogramm (+1,1 Prozent gegenüber 2017) verspiesen.

Die Vielfalt dieser Käseprodukte sei dank regionaler Spezialitäten in den letzten Jahren gestiegen. Den dritten Podestplatz sicherten sich Hartkäsesorten wie Emmentaler AOP und Gruyère AOP (3,6 Kilogramm, plus 1,1 Prozent).

Mit kleinen Mengen sei ein Wachstumstrend bei Schaf- und Ziegenkäse festzustellen. Von diesen Käsesorten wurden pro Kopf 0,17 Kilogramm gegessen (plus 6,6 Prozent gegenüber 2017). Ein Plus von 5 Prozent konnte bei Extra-Hartkäse wie Sbrinz AOP verzeichnet werden. Die konsumierte Menge betrug 0,75 Kilogramm.

Gemäss Mitteilung betrug der Inlandanteil des Käsekonsums im letzten Jahr 67 Prozent. Zehn Jahre zuvor machte er noch 75 Prozent aus.

Die Daten wurden von den Statistikern des Schweizer Bauernverbands (SBV Agristat) aufgrund der Angaben von TSM Treuhand, der Oberzolldirektion sowie den Schweizern Milchproduzenten SMP berechnet. Die Zahlen sind Bestandteil der "Milchstatistik der Schweiz 2018", welche im Spätsommer 2019 erscheinen wird, wie es in der Mitteilung heisst.

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