Der Reingewinn von Jelmoli sank um 3,5 Prozent auf 118,3 Mio. Franken, wie die Gesellschaft mitteilte. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA stieg um 22 Prozent auf 75,4 Mio. Franken. Auf Stufe EBIT lag das Ergebnis bei 164,4 Mio. Fr. (+1,6 Prozent).

Wie bereits seit Mitte Juli bekannt, hat Jelmoli im ersten Halbjahr einen um 19,3 Prozent höheren Mietertrag von 96,5 Mio. Fr. erwirtschaftet. Der Umsatz aus dem Detailhandel sank hingegen um 5,1 Prozent auf 80,8 Mio. Franken.

Jelmoli habe das Betriebsergebnis insbesondere durch die Vollintegration der Basler Immobiliengesellschaft Tivona deutlich gesteigert. Dazu beigetragen hätten insbesondere die stark gestiegenen Mieterträge. Die Neubewertungsgewinne auf den Renditeliegenschaften lägen dagegen unter dem hohen Vorjahreswert.

Die Integration von Tivona, die Ende Februar 2009 nach jahrelangem Rechtsstreit vollständig übernommen wurde, verläuft laut Jelmoli "planmässig". Die Mitarbeitenden seien in Jelmoli integriert, und die Liegenschaften seien administrativ integriert worden.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich Jelmoli relativ optimistisch. Am 24. September werde die Entwicklung des Shopping Centers Stücki in Basel den Konsumenten übergeben, was die künftige Mietertragsbasis weiter stärken werde. Auch im übrigen Immobiliengeschäft wird ein "positives zweites Halbjahr 2009" erwartet.

Im Detailhandel erwartet Jelmoli insbesondere aufgrund des laufenden Umbaus des Zürcher Warenhauses ("House of Brands") leicht rückläufige Umsätze. Der Einfluss der Konjunktur insbesondere auf das wichtige Weihnachtsgeschäft könne zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden, heisst es.