Japan

Japans Regierungschef Abe trifft Trump wegen Zöllen und Nordkorea

US-Präsident Donald Trump (links) und der japanische Ministerpräsident  Shinzo Abe werden sich Mitte April treffen, um unter anderem über Strafzölle zu beraten. (Archivbild)

US-Präsident Donald Trump (links) und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe werden sich Mitte April treffen, um unter anderem über Strafzölle zu beraten. (Archivbild)

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe will Mitte April mit US-Präsident Donald Trump über die angekündigten Strafzölle sowie das umstrittene Atom-und Raketenprogramm Nordkoreas beraten. Abe wird sich vom 17. bis 20. April im US-Staat Florida aufhalten.

Mit Blick auf das für Ende Mai geplante Treffen zwischen Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un sagte Abe am Montag, man müsse auf Nordkorea weiter Druck ausüben, um die atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel voranzubringen.

Ein weiteres Thema bei dem Treffen mit Trump werde die Entführung von 17 Japanern durch Nordkorea in den 1970er und 1980er Jahren sein, sagte Abe ferner. Seinen Worten zufolge wird er Trump darum bitten, Kim dazu zu befragen.

Auch die von der US-Regierung verhängten Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte werden eine Rolle spielen. Japan ist im Unterschied zur Europäischen Union und einigen anderen Ländern wie Kanada und Mexiko nicht von dieser Massnahme ausgeschlossen.

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