Für das laufende Jahr erwarten die Analysten ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 0,4 Prozent. Zuvor waren sie noch von 0,6 Prozent ausgegangen.

Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März wird sich auf die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Fiskaljahr niederschlagen, wie die Notenbank weiter bekanntgab. Im laufenden Quartal wird die Wirtschaft gemäss den Schätzungen hingegen kräftig um 1,0 Prozent wachsen.

Die Exporte zögen wieder an, die Nachfrage der privaten Haushalte scheine sich zu verbessern, erklärte die Zentralbank. Ausserdem liessen die Probleme der Unternehmen und ihrer Zulieferer durch Produktionsausfälle im Zuge des Jahrhundert-Erdbebens langsam nach.

Gemäss den Analysten wird sich die Erholung im folgenden Jahr fortsetzen und das Wirtschaftswachstum 2,9 Prozent erreichen. Die Beibehaltung des tiefen Leitzinses war allgemein erwartet worden. Auf eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik - etwa durch den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen - verzichtete die Notenbank.