Mit der Erhöhung erreiche der Fonds faktisch ein Rekordvolumen von 46 Billionen Yen, erklärte Finanzminister Jun Azumi am Freitag. So solle mehr Spielraum für den Fall geschaffen werden, dass Japan erneut gegen Spekulanten vorgehen müsse, die den Yen-Kurs hochtreiben.

Zudem werde die im vergangenen Monat eingeführte Auflage, wonach Banken und Handelshäuser in Japan mehr Informationen über ihre Devisen-Positionen bereitstellen müssen, bis Dezember verlängert. Auch damit sollen Spekulationen auf einen Anstieg des Yen verhindert werden.

Japans Wirtschaft leidet seit Monaten an der Stärke der eigenen Währung, die den Export bremst. Die Zentralbank hatte deshalb mehrmals interveniert und am Devisenmarkt Yen verkauft.