Dadurch könne für die rund 800 Grenzgänger die Qualität ihres Arbeitsweges gesichert werden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von SBB und Staatskanzlei.

Der Kanton Wallis und die SBB zeigen sich in der Mitteilung vom Freitag erfreut darüber, dass mit Trenitalia und deren Angebotsbestellern der Region Piemont eine finanzielle Lösung für den italienischen Streckenabschnitt Iselle-Domodossola im Regionalverkehr gefunden werden konnte. Der nun gefundene Ausweg werde der Wirtschaft sowohl auf der italienischen als auch auf der schweizerischen Seite zugutekommen.

Seit Dezember 2013 und dem Ausbleiben der italienischen Beiträge hatte die SBB das finanzielle Risiko für den Unterhalt der Direktverbindung zwischen Brig und Domodossola alleine getragen. Diese Ausnahmesituation, die laut SBB wahrscheinlich darauf hinausgelaufen wäre, dass die grenzüberschreitende Linie teilweise als Regionallinie mit Zwischenhalten betrieben worden wäre, werde sich nun wieder normalisieren.

Der Kanton Wallis und die SBB wollen auch weiterhin alles daran setzen, dass aus der getroffenen Vereinbarung, die den Betriebsaufwand vorerst nur für das Jahr 2014 deckt, eine für die kommenden Jahre dauerhafte Finanzierungslösung entsteht.