Aktienmärkte

Irische Schuldenkrise zieht asiatische Börsen nach unten

In Hongkong mussten hohe Verluste verbucht werden (Archiv)

In Hongkong mussten hohe Verluste verbucht werden (Archiv)

Sorgen über eine Ausweitung der Schuldenkrise Irlands auf andere Länder der Euro-Zone haben am Dienstag die Börsen in Fernost belastet. Die höchsten Verluste verbuchten die Märkte in Shanghai und Hongkong. In Tokio blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

Damit folgten die asiatischen Börsen den Vorgaben aus New York, wo eine Erleichterung über die Finanzhilfen für Irland ebenfalls weitgehend ausgeblieben war.

Zudem belastete die Regierungskrise in Dublin den Euro im fernöstlichen Handel. Nachdem der Rettungsschirm für Irland den Euro am Montag kurzzeitig beflügelt hatte, gab die europäische Einheitswährung am Dienstag ebenfalls wieder auf unter 1.36 Dollar nach.

Der Leitindex in Shanghai gab um 1,9 Prozent auf 2828 Punkte nach. Der stärkere Dollar veranlasste die Anleger, Rohstoffwerte zu verkaufen. Western Mining gehörten mit einem Minus von 6,4 Prozent zu den grössten Verlierern. Die Papiere des Ölriesen China Petroleum & Chemical (Sinopec) ermässigten sich um 2,2 Prozent.

Die Börse in Hongkong verzeichnete den grössten Tagesverlust seit sechs Monaten. Der Hang Seng Index brach bis Handelsschluss um 2,7 Prozent auf 22'896 Punkte ein. Hier belasteten die Massnahmen zur Abkühlung des Immobiliensektors und die Angst vor einem weiteren Zinsschritt den Markt. Im späten Handel sorgte zudem der Beschuss einer südkoreanischen Insel durch Nordkorea für Unsicherheit.

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