Die AZ Medien AG, die unter anderem dieses Portal herausgibt, hat 2017 die Investitionen deutlich von 12,2 Millionen Franken im Vorjahr auf 20,7 Millionen Franken gesteigert. Im Fernseh- und Radiogeschäft konnte das Unternehmen wichtige Lizenzen erwerben.

Mit der Übernahme des Senders S1 und der Lancierung von Virgin Radio Switzerland stellten die AZ Medien die Weichen für zukünftiges Wachstum. Das nationale TV-Geschäft und das Digitalgeschäft trugen 2017 positiv zum Umsatz bei. Beide Geschäftsfelder verzeichneten zweistellige Wachstumsraten.

Im Printgeschäft konnten sich die AZ Medien den äusserst schwierigen Marktbedingungen nicht entziehen. Neben dem strukturellen Rückgang im Zeitungsgeschäft trug die Umstellung der «Schweiz am Sonntag» zur «Schweiz am Wochenende» massgeblich zur negativen Entwicklung von Umsatz und Betriebsergebnis bei, wie die AZ Medien in einer Mitteilung bekannt geben. Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr positive Effekte dieser Massnahme.

Auf Gruppenebene mussten die AZ Medien einen Rückgang des Umsatzes um sieben Prozent auf 219 Millionen Franken hinnehmen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) ging um 39 Prozent auf 18 Millionen Franken zurück. Das Unternehmensergebnis schliesst leicht negativ mit einem Minus von 1,6 Millionen Franken.

CEO Axel Wüstmann kommentiert das Jahresergebnis wie folgt: «AZ Medien konnten in einem herausfordernden Umfeld, geprägt vom rückläufigen Printmarkt und damit einem Umsatzrückgang von 17 Millionen Franken, das operative Ergebnis nicht auf Vorjahresniveau halten. Trotz strikter Kostendisziplin mussten wir in vielen Bereichen Margenverluste hinnehmen.» Der Personalbestand der AZ Medien verringerte sich um vier Prozent auf 811 Vollzeitstellen. (NCH)