40 Prozent bezeichnen ihre Lage hingegen als stabil, 57 Prozent nennen sie "eher stabil", wie der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young Schweiz mitteilte.

Im Vergleich zur letzten Umfrage im Mai 2009 hat sich die Stimmung der mittelständischen Firmen merklich verbessert: Damals rechneten statt 36 Prozent nur 27 Prozent mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage.

Auch für die Gesamtwirtschaft sind sie optimistischer. Statt 23 Prozent erwarten nun 43 Prozent der KMU ein Aufschwung in der Schweiz. Ein Abschwung ist aus Sicht von 17 Prozent der Befragten wahrscheinlich (Mai 2009: 38%).

Im Durchschnitt sagen die Befragten ein Ende der Krise im Juni des kommenden Jahres voraus. Nach Einschätzung von zwei Drittel der KMU könnte sie gar bereits im laufenden Jahr überwunden sein.

Für eine Entwarnung ist es gemäss Ernst & Young aber dennoch zu früh: Falls der erhoffte nachhaltige Aufschwung nicht passiert, sähe jede dreizehnte Unternehmen seine Existenz gefährdet. Bloss jedes zweite KMU sieht sich gefeit gegen die Auswirkungen der Krise.

Die KMU bleiben vorsichtig: 70 Prozent der Befragten wollen ihre Investitionen auf dem aktuellen Niveau belassen, gut ein Fünftel plant, im kommenden Jahr mehr zu investieren.

Insgesamt dürften es mehr Beschäftigte bei KMU geben: 18 Prozent wollen im nächsten Halbjahr mehr Leute einstellen, 9 Prozent planen einen Stellenabbau. Die Umfrageverfasser befragten im Februar schweizweit 700 KMU aus allen Branchen.