Die gesamte installierte Leistung betrage nun rund 210 MW, teilte der Fachverband Swissolar anlässlich seiner Generalversammlung am Donnerstag in Olten SO mit.

Die rund 1,6 Millionen Quadratmeter photovoltaischer Zellen generierten 195 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Das entspreche 140 Prozent des Stromverbrauchs der Stadt Olten. In der Schweiz liege die pro Kopf installierte Leistung jedoch um einen Faktor 12 tiefer als in Deutschland.

Rückgang bei Solarwärme

Bei der Solarwärme verzeichnete der Fachverband für Sonnenenergie im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Marktrückgang. Eine Kollektorfläche von rund 130'000 Quadratmetern wurde installiert.

Die gesamthaft installierte Fläche liegt damit bei 925'000 Quadratmetern. Diese Fläche produziert gemäss Swissolar etwa 0,5 Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser.

Der Fachverband forderte erneut eine zuverlässige Förderstrategie, damit die Solarenergie einen Beitrag zur Energiewende leisten könne. Der Bund solle die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) deblockieren. Bei der Solarwärme müssten Grossanlagen in Mehrfamilienhäusern gefördert werden.