Wirtschaft

Insiderhandel: Finma erlässt mehrjähriges Berufsverbot für ehemaligen CEO einer Schweizer Bank

Die Finanzmarktaufsicht konfisziert 730'000 Franken an unrechtmässig erzieltem Gewinn.

Die Finanzmarktaufsicht konfisziert 730'000 Franken an unrechtmässig erzieltem Gewinn.

Wegen Insiderhandels darf ein ehemaliger Bankmanager während vier Jahren nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) zieht zudem 730'000 Franken an unrechtmässigem Gewinn ein.

(gb.) Ein ehemaliger CEO und Mitglied der Geschäftsleitung einer Schweizer Bank hatte wiederholt und systematisch gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen verstossen, schreibt die Finma am Freitag in einer Mitteilung.

Mit Insiderwissen und privilegierten Informationen habe der Manager über Depots seiner Ehefrau Transaktionen bei anderen Banken durchgeführt und damit Gewinne erzielt. Zusätzlich zum vierjährigen Berufsverbot und einem sechsjährigen Tätigkeitsverbot als Händler zieht die Finma die unrechtmässigen Gewinne ein. Sie belaufen sich laut Mitteilung auf 730'000 Franken.

Die Verfügung ist noch nicht rechtskräftig. Von welcher Bank der betroffene Manager CEO und Geschäftsleitungsmitglied war teilte die Finma nicht mit.

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