Derzeit sind über 15 Mio. Menschen in der Euro-Zone ohne Arbeitsplatz - 165'000 mehr als noch im Juli. Seit August 2008 verloren nach Angaben der Statistiker 3,2 Mio. Menschen im Zuge der schweren Rezession ihre Stelle.

Das dämpft die Aussichten für den Konsum und weckt Sorgen, dass auf den tiefen Konjunktureinbruch zum Jahreswechsel nun allenfalls eine schleppende Erholung folgt.

Die Regierungen in dem 16 Staaten umfassenden Währungsraum haben Milliarden von Euro in die Wirtschaft gepumpt, um die Rezession zu mildern und einen allzu starken Anstieg der Arbeitslosigkeit zu dämpfen. Analysten erwarten, dass die europäische Wirtschaft im dritten und vierten Quartal wieder zu Wachstum zurückfindet.