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Implenia verdoppelt Gewinn und kauft Sulzer Immobilien

Der Hauptsitz des Baukonzerns Implenia in Dietlikon (Archiv)

Der Hauptsitz des Baukonzerns Implenia in Dietlikon (Archiv)

Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia hat dem Umsatz im ersten Halbjahr leicht und den Gewinn deutlich verbessert. Das Unternehmen setzt einen Fokus auf Winterthur und kauft die Sulzer Immobilien AG.

Implenia übernimmt neben Immobilien und Grundstücken der Firma deren Entwicklungsbereich mit den Mitarbeitenden. Der Kaufpreis betrage 82,1 Mio. Franken, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Den Gebäudeunterhalt verkauft Sulzer mit allen Angestellten für 2,5 Mio. Fr. an die Auwiesen Immobilien AG.

Der Winterthurer Industriekonzern schliesst damit den Verkauf aller nicht betriebsnotwendiger Immobilien inklusive Grundstücken in der Schweiz ab.

Implenia erwirbt unter anderem rund 230'000 Quadratmeter Grundstücksflächen in Industrie- und Zentrumszonen im Sulzer-Areal in der Stadtmitte von Winterthur und in Oberwinterthur. Mit der Investition will Implenia auch das Geschäftsfeld Projektentwicklung ausbauen.

Vorwiegend dank der Projektentwicklung sowie der Bauproduktion nahm der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 2,2 Prozent auf 1,062 Mrd. Fr. zu. Der Reingewinn verdoppelte sich von 6,2 auf 12,5 Mio. Franken.

Sämtliche Konzernbereiche seien gut unterwegs, weshalb Implenia den kommenden Monaten mit Zuversicht entgegenblicke. Das Konzernergebnis sollte laut Communiqué über dem Vorjahreswert zu liegen kommen. Implenia stützt sich bei der Prognose vor allem auf den Auftragsbestand, der mit 3,5 (Vorjahr: 3,3) Mrd. Fr. weit über das laufende Jahr hinausreiche.

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