Wirtschaft

Im zweiten Quartal kamen fast nur noch Schweizer: Parahotellerie mit deutlich weniger Logiernächten

Die Campingplätze waren im zweiten Quartal weniger voll und weniger international als im Vor-Corona-Jahr 2019.

Die Campingplätze waren im zweiten Quartal weniger voll und weniger international als im Vor-Corona-Jahr 2019.

Das zweite Quartal 2020 war für die Schweizer Parahotellerie schwierig. Die Gästen stammten fast nur noch aus dem Inland. Auf Campingplätzen waren nur noch halb so viele Gäste wie im Frühling 2019.

(wap) Insgesamt verzeichnete die Parahotellerie in der Schweiz gemäss den am Dienstag veröffentlichten provisorischen Daten des Bundesamtes für Statistik im zweiten Quartal 1,2 Millionen Logiernächte. Mit 1,1 Millionen gingen davon 91,5 Prozent auf das Konto von inländischen Touristen. Besonders stark von der Coronakrise betroffen waren die Kollektivunterkünfte. Diese hatten im zweiten Quartal 2019 noch über eine Million Übernachtungen verzeichnet, dieses Jahr waren es in den Monaten April, Mai und Juni gerade noch rund 190'000.

Etwas stabiler war die Situation der Vermieter von Ferienwohnungen. Sie konnten im zweiten Quartal 2020 rund 465'000 Übernachtungen verbuchen, etwas weniger als die Hälfte des Vorjahreswerts von rund 995'000. Ähnlich sah es bei den Campingplätzen aus: Gab es dort im April, Mai und Juni 2019 rund eine Million Logiernächte, so mussten sich die Betreiber in derselben Periode 2020 mit rund 570'000 zufriedengeben.

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