Bei ihnen besteht das Risiko schwerwiegender Schäden. Die Walliser Dienststelle für Mobilität bestätigte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht der Westschweizer Zeitung "Le Nouvelliste". Die Brücken sind unter anderem von Korrosion oder aufgebrochenem Beton betroffen.

Von den bemängelten Brücken, die dem Bund gehören, stehen vier im Rhonetal, vier auf der Route des Grossen Sankt Bernhard und zwei auf der Simplon-Strecke.

Die anderen 13 Brücken sind im Besitz des Kantons. Deren neun befinden sich im französischsprachigen Teil des Wallis: In Isérables, Finhaut, Verbier und im Chablais (Collombey-Muraz, Vionnaz, Vouvry). Vier stehen im deutschsprachigen Oberwallis - in Leukerbad, Ferden, Mattmark und Zwischbergen.

Allein die Sanierungen der Brücken im Unterwallis dürfte laut Schätzungen rund fünf Millionen Franken kosten. Sie sollten bis Ende 2021 abgeschlossen sein, sofern der Kanton genügend Mittel erhält.

Insgesamt gibt es im Kanton Wallis 2259 Brücken. Die meisten sind laut Astra in gutem oder akzeptablem Zustand.

Am Viadukt in Riddes an der A9 waren bei einer Inspektion im Hinblick auf die geplante Sanierung verschiedene Schäden festgestellt worden. Die Untersuchungen dauern nun länger als geplant, da Asbest im Innern des Brückenkörpers vorkommt.