Ikea habe seinen weltweiten Franchisegeber über die Kopie in der südwestchinesischen Stadt Kunming informiert, der die Angelegenheit mit Rechtsberatern prüfe, teilte das Unternehmen in Stockholm mit.

Medienberichten zufolge ist der tausend Quadratmeter grosse Möbelladen in China praktisch identisch mit den Ikea-Möbelhäusern. Selbst eine Cafeteria gebe es, darin werde allerdings chinesisches Essen anstelle schwedischer Erzeugnisse verkauft.

Ikea hat bereits neun Einrichtungshäuser in fünf chinesischen Städten. Der beste Weg, weitere Nachahmungen zu verhindern, sei, weitere Läden in China zu eröffnen und Ikea-Produkte für noch mehr Menschen zugänglich zu machen, erklärte das Unternehmen.

Erst im vergangenen Monat waren ebenfalls in Kunming zwei gefälschte Läden des US-Computer-Konzerns Apple entdeckt worden. China ist der weltgrösste Hersteller gefälschter Waren. Nachgemacht wird so gut wie alles: Kleidung, Uhren, Software, Filme, Autoteile oder Medikamente. Das Unrechtsbewusstsein ist oft gering.