Autoindustrie

Hyundai-Werk in Tschechien beendet Coronavirus-Betriebspause

Als erste Autofabrik in Tschechien hat Hyundai nach mehr als drei Wochen Corona-Pause den Betrieb wieder aufgenommen. (Symbolbild)

Als erste Autofabrik in Tschechien hat Hyundai nach mehr als drei Wochen Corona-Pause den Betrieb wieder aufgenommen. (Symbolbild)

Als erste Autofabrik in Tschechien hat das Hyundai-Werk im östlich gelegenen Nosovice nach mehr als dreiwöchiger Corona-Pause den Betrieb wieder aufgenommen. Die Fliessbänder liefen am Dienstagmorgen an, wie ein Firmensprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Der südkoreanische Automobilhersteller hatte die Produktion in seinem einzigen Werk in der Europäischen Union am 21. März im Zuge der Massnahmen gegen das neuartige Coronavirus gestoppt.

Zu Beginn arbeiteten nur zwei der üblichen drei Schichten. Es gelten zudem verschärfte Hygienevorschriften. Das Betriebsgelände werde beispielsweise mehrmals täglich desinfiziert. In der Kantine seien Trennwände installiert worden. In dem Werk nahe der Grenze zu Polen, das unter anderem den Kompaktklasse-Wagen Hyundai i30 herstellt, arbeiten unter normalen Umständen mehr als 2500 Menschen.

In den tschechischen Werken der VW-Tochter Skoda und beim französisch-japanischen Gemeinschaftsunternehmen TPCA in Kolin bei Prag soll der vorübergehende Coronavirus-Betriebsstopp noch etwas länger dauern. Skoda nannte zuletzt den 27. April als Zieldatum für die Produktionsaufnahme. Bis Dienstag gab es in Tschechien 6059 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben bisher 147 Menschen.

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