Hügli machte insbesondere der starke Franken zu schaffen. Dieser drückte den ausgewiesenen Umsatz um 6,4 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen dagegen stieg der Umsatz im wichtigsten Markt Deutschland um 3,5 Prozent und in Osteuropa um 8,7 Prozent.

Umsatz weggefallen ist zusätzlich durch den Verkauf der Schokoladenaufstrichproduktion in Tschechien. Ohne diese Devestition und ohne Währungseffekte hätte Hügli nach eigenen Angaben 2010 ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt.

Auf das operative Ergebnis dürfte sich der schlechte Wechselkurs weniger stark auswirken, da der Nahrungsmittelhersteller viele Produkte in der gleichen Währung verkauft, in der auch die Produktionskosten anfallen.