Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection mit Gewinneinbruch

Luxushotels merken Wirtschaftskrise

Luxushotels merken Wirtschaftskrise

Die Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection hat im letzten Quartal 2008 unter der Wirtschaftskrise gelitten. Der Konzerngewinn reduzierte sich um 41,5 Prozent auf rund 3,8 Mio. Franken, wie die Gruppe mitteilt.

Der Umsatz sank leicht um 1 Prozent auf 93,6 Mio. Franken, während die Zahl der Übernachtungen um 10,2 Prozent auf 163 321 schrumpfte. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 10,6 Prozent auf 7,1 Mio. Franken.

Aufgrund der Eigenkapitalquote von nahezu 50 Prozent beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 22. Mai 2009 die Ausschüttung einer Dividende von 5 Prozent.

Das Geschäftsjahr 2008 der Victoria-Jungfrau habe sich neun Monate lang von einer "vorwiegend heiteren Seite" gezeigt, sich jedoch unter dem Einfluss der Finanzkrise und der einsetzenden globalen Rezession im letzten Quartal zusehends eingetrübt. Dennoch sei der Abschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr erfreulich, hiess es weiter.

Das weltweite Umfeld sei derzeit auch für die Hotellerie "alles andere als heiter". Die Victoria-Jungfrau Collection sei den Herausforderungen jedoch gewachsen. Die Vorteile der Gruppenstruktur und die "komfortable Eigenausstattung" würden sich auf das laufende Geschäftsjahr günstig auswirken, teilte das Unternehmen mit.

Die Victoria-Jungfrau Collection ist seit dem 1. Januar 2008 eine reine Holdinggesellschaft. Der Holdingabschluss sei deshalb mit dem Vorjahr nur bedingt vergleichbar, teilte das Unternehmen mit. Die Hotelgruppe betreibt neben dem Victoria-Jungfrau in Interlaken auch das Palace in Luzern, das Eden au Lac in Zürich und das Bellevue Palace in Bern.

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