Fahrzeugindustrie

Honda schliesst Allianz für autonome Fahrzeuge mit General Motors

Der japanische Autobauer Honda schliesst sich mit General Motors für die Entwicklung selbstfahrender Autos zusammen - im Bild ein von Google im Jahr 2016 vorgestelltes autonomes Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale. (Archivbild)

Der japanische Autobauer Honda schliesst sich mit General Motors für die Entwicklung selbstfahrender Autos zusammen - im Bild ein von Google im Jahr 2016 vorgestelltes autonomes Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale. (Archivbild)

Der japanische Autobauer Honda schliesst sich bei der Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge mit dem amerikanischen Branchenriesen General Motors zusammen. Dafür beteiligt sich Honda an der zu GM gehörenden Roboterwagen-Firma Cruise.

Die Japaner zahlen zunächst 750 Millionen Dollar für einen Anteil von 5,7 Prozent - und wollen über die nächsten zwölf Jahre weitere zwei Milliarden Dollar investieren, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Die Partner wollen zusammen einen Roboterwagen entwickeln, der in grossen Stückzahlen für einen weltweiten Einsatz produziert werden soll. Zudem wollen sie einen gemeinsamen Aufbau von Fahrdiensten prüfen. Die Firma Cruise, die auf einem von GM übernommenen Start-up basiert, arbeitet derzeit an Robotertaxis auf Grundlage des elektrischen Chevrolet Bolt.

Experten gehen davon aus, dass in einer Zukunft mit selbstfahrenden Fahrzeugen das grosse Geschäft nicht in der Autoproduktion, sondern im Betrieb von Robotertaxis liegen wird. So rechnen GM-Manager damit, dass jeder selbstfahrender Bolt von Cruise mehrere hunderttausend Dollar Umsatz einbringen kann.

Cruise ist eine von vielen Firmen, die derzeit Technologie für autonomes Fahren entwickeln. Neben anderen grossen Autoherstellern arbeiten auch Zulieferer, Tech-Konzerne wie Apple, Google und Alibaba sowie diverse Start-ups daran.

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