Das Verfahren soll dem Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1816 zurückreichen, bei laufendem Geschäftsbetrieb den Abbau eines grossen Schuldenbergs ermöglichen.

Der Schritt sei Teil eines mit Banken und Investoren vereinbarten Abkommens, teilte Remington mit. Der Rettungsplan soll die Schulden um 700 Millionen Dollar senken und über Hundert Millionen Dollar an neuem Kapital zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs aufbringen.

Bislang gehört Remington der Beteiligungsgesellschaft Cerberus, die das Unternehmen 2007 gekauft hatte, aber schon seit Jahren vergeblich nach einem Käufer suchte. Im Rahmen der Insolvenz soll Remington nun von Kreditgebern übernommen werden. Der Betrieb werde nicht gestört, Rechnungen und Löhne würden weiterbezahlt, versicherte der Konzern.