Preisüberwacher

Hier kostet der Fernseh-Anschluss am wenigsten

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Die Preise für den Fernsehanschluss variieren von Gemeinde zu Gemeinde. Am günstigsten kommen Basler weg, der schweizweite Anbieter Cablecom zählt zu den teuersten.

Die Grundangebote im analogen Kabelnetz unterscheiden sich deutlich, wie die Preisüberwachung in ihrem Newsletter vom Donnerstag mitteilte. Der durchschnittliche Monatspreis belief sich auf 17.44 Franken, wofür im Schnitt 45 analoge Fernsehprogramme im Angebot waren.

Die Analyse ergab aufs Ganze gesehen keinen aussagekräftigen Zusammenhang zwischen dem Preis und den angebotenen TV-Programmen.

Bei jenen 50 Prozent der Anbieter, die sich am nächsten beim Mittelwert befanden, ermittelten die Fachleute der Preisüberwachung einen Durchschnittspreis von 41 Rappen pro Monat und Programm. Mit einer Spannweite zwischen 35 und 48 Rappen waren die Abweichungen in dieser Gruppe relativ gering. Über dieser Kategorie lag Cablecom mit 55 Rappen.

Die Angebote mehrerer Kabelnetzbetreiber wichen sehr stark von den Medianwerten ab. Die Gemeinden Binningen BL, Birsfelden BL, Ittigen und Muttenz BL boten ein vergleichsweise grosses Programmangebot zu unterdurchschnittlichen Preisen. Sie verlangten dafür 10 bis 13 Rappen.

Im anderen Extrem fanden sich die Westschweizer Unternehmen Services Industriels de Lausanne, Télécarouge, Téléonex, Télémeyrin, Télédis, Télélancy sowie Cometo im Berner Mittelland. Diese Unternehmen boten vergleichsweise wenige Programme zu höheren Preisen. Ihre Preise lagen zwischen 51 und 63 Rappen. Die Angaben des Preisüberwachers fussen auf den Basispreisen ohne Mehrwertsteuer und Urheberrechtsgebühren. (sda/mik)

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