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Heineken trotz Krise optimistisch - Weltweiter Bierkonsum sinkt

Heineken mit guten Zahlen

Heineken mit guten Zahlen

Der niederländische Braukonzern Heineken hat im ersten Halbjahr weniger Bier abgesetzt: Der konsolidierte Bierabsatz ging auf vergleichbarer Basis um 6,6 Prozent zurück. Der Umsatz erreichte 7,147 Mrd. Euro, wie der drittgrösste Bierbrauer mitteilte.

Im Vorjahr hatte der Brauereiriese 6,411 Milliarden Euro umgesetzt. Unter dem Strich machte der Hersteller der Marken Heineken und Amstel 483 Millionen Euro Gewinn, nach 540 Mio. Euro vor einem Jahr. Auf operativer Basis (EBIT) waren es ein Betriebsgewinn von 993 Mio. Euro, nach 925 Mio. Euro. Bei allen drei Kennzahlen übertraf Heineken die Erwartungen.

Heineken blickt trotz eines schwierigen ersten Halbjahrs optimistisch aufs Gesamtjahr. Der Bierkonsum werde zwar auch in der zweiten Jahreshälfte auf vielen Märkten zurückgehen.

Dank Kostensenkungen werde das organische Wachstum des Nettogewinns aber eine hohe einstellige Prozentzahl erreichen. Heineken sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr 120 Millionen Euro einzusparen.

Heineken ist auch in der Schweiz präsent: Vor einem Jahr übernahmen die Niederländer die Getränkesparte von Eichhof, die bis dahin grösste unabhängige Schweizer Brauerei. Bereits früher hatte Heineken die Marken Calanda, Haldengut, Ittinger und Klosterbräu gekauft.

Der Schweizer Biermarkt habe sich leicht schwächer entwickelt. Spuren hinterlassen hätten die Rauchverbote in verschiedenen Kantonen sowie die Wirtschaftskrise. Umsatz und Betriebsergebnis hätten sich aber stark entwickelt, schreibt Heineken, ohne Zahlen zu nennen.

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