OECD-Studie

Gute Chancen für «Secondos» auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

"Secondos" haben gute Chancen auf Schweizer Arbeitsmarkt (Symbolbild)

"Secondos" haben gute Chancen auf Schweizer Arbeitsmarkt (Symbolbild)

In der Schweiz haben junge Erwachsene mit ausländischen Wurzeln bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als in anderen europäischen Ländern. Das geht aus einer OECD-Studie hervor.

Die Integration der "zweiten Generation" auf dem Arbeitsmarkt gelinge in der Schweiz im Vergleich zu beispielsweise Deutschland und Österreich gut, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Ihre Studie vergleicht die Perspektiven der Nachkommen von Migranten in 16 OECD-Ländern.

In den meisten europäischen Staaten haben die so genannten "Secondos" auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Karten als ihre Kollegen ohne ausländische Wurzeln. Die Schweiz ist eine Ausnahme, wie die Verfasser der Studie hervorheben. Hierzulande seien, unabhängig vom Bildungsniveau, kaum Unterschiede in den Beschäftigungsquoten festzustellen.

Praktisch gleiche Perspektiven für die berufliche Zukunft haben auch die jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in nicht-europäischen Ländern der OECD wie Australien, Canada, Neuseeland und USA.

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