Energiewende

Grüne Ausstiegs-Initiative soll 7000 neue Jobs bringen

Blick ins AKW Beznau. Durch den Atomausstieg sollen neue Jobs entstehen.

Blick ins AKW Beznau. Durch den Atomausstieg sollen neue Jobs entstehen.

Durch Energiewende 2050 und vorzeitigen Atomaussteig sollen bis zu 7000 Arbeitsplätze geschaffen werden, besagt eine Studie. Die Initiativ-Gegner widersprechen.

Die grüne Atomausstiegs-Initiative will die AKW früher als vom Bundesrat geplant abstellen. Dabei geht es nicht nur um Energiepolitik, sondern auch um Arbeitsplätze.

Fast 7000 neue Jobs soll ein vorzeitiger Atomausstieg schaffen, wenn gleichzeitig die Energiewende 2050 umgesetzt werde. Dies prognostiziert eine Studie der ZHAW Wädenswil im Auftrag der Energie-Stiftung (SES), über die die Zeitung „Schweiz am Sonntag“ berichtet. Die neuen Arbeitsplätze entstünden demnach vor allem im Bereich Photovoltaik.

Dem widersprechen die bürgerlichen Initiativ-Gegner, darunter auch Bundesrätin Doris Leuthard. Bis 2029 würden 1300 Stellen in AKW wegfallen. Bereits 2017 müssten drei Werke abgeschaltet werden. «Das beträfe auch Arbeitsplätze», sagt sie zur „Schweiz am Sonntag“. Erneuerbare Energien könnten nicht schnell genug neue Jobs liefern.

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