Auch Coop spricht von erneuten Erfolgen in den Gesprächen mit den multinationalen Markenartikelherstellern. Die Nummer 2 im Schweizer Detailhandel verkauft daher ab kommender Woche 1500 Markenartikel zu einem günstigeren Preis. Bereits vor einer Woche haben beide Grossverteiler erste Preissenkungen bei mehreren hundert Markenartikeln angekündigt.

Zuvor hatte Coop damit begonnen, die Produkte einzelner Lieferanten, welche die durch die Abschwächung des Euro entstandenen Preisvorteile nicht weitergaben, aus den Ladengestellen zu verbannen. Auch die Migros hatte ihre Lieferanten schriftlich zu Preisnachlässen aufgefordert und mit Auslistungen gedroht.

Sowohl Coop als auch Migros stellten sich in der Diskussion um den starken Franken bisher auf den Standpunkt, nicht sie, sondern einzig die Grosshändler und Niederlassungen internationaler Hersteller strichen die Währungsgewinne auf importierten Waren ein. Nach Angaben der beiden Grossverteiler belaufen sich die jüngsten Preisabschläge auf durchschnittlich 10 Prozent.