Studie

Grosshandel in der Schweiz leidet weiter unter schwacher Nachfrage

Grosshandel ist rückläufig (Symbolbild)

Grosshandel ist rückläufig (Symbolbild)

Der Schweizer Grosshandel hat sich im zweiten Quartal 2009 weiter verschlechtert. Insbesondere die Grosshändler von Maschinen und Ausrüstungen erlitten einen Einbruch ihrer Geschäftslage, wie aus einer Umfrage der Konjunkturforschung KOF der ETH Zürich hervorgeht.

Unternehmen von Nahrungs- und Genussmittel hingegen, schätzen ihre Lage als befriedigend ein, wie es in der Mitteilung des Verbands Handel Schweiz (VSIG) heisst.

Insgesamt habe die Nachfrage im Grosshandel weiter abgenommen. Neben ungünstigen Rahmenbedingungen sei dies gemäss der Umfrage der meistgenannte Grund für die Leistungshemnisse der Firmen.

60 Prozent der Unternehmen hätten weniger abgesetzt, 20 Prozent mehr und bei 20 Prozent der Firmen sei der Absatz unverändert geblieben, wie es weiter heisst. Fast ein Drittel aller Unternehmen habe den Personalbestand verkleinert, nur in jedem zehnten Betrieb sei die Anzahl Mitarbeitende gestiegen.

Für das nächste Quartal rechnen die Unternehmen mit einem weiteren, jedoch abgeschwächten Nachfragerückgang. Rund ein Drittel der Firmen erwartet ausserdem stabile oder gar sinkende Einkaufspreise. Auch auf der Verkaufsseite gehen die Grosshändler von sinkenden Preisen aus.

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