Dies teilte die für nukleare Abfälle zuständige Behörde NDA am Mittwoch mit. Auch um den Steuerzahlern "finanzielle Belastungen" zu ersparen, solle die Anlage "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" geschlossen werden. Gewerkschaftsvertreter kritisierten die Ankündigung. In dem Werk arbeiten rund 800 Menschen.

Sellafield liegt an der Küste der Irischen See in der Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands. Noch im Mai hatte die britische Atomenergiebehörde mitgeteilt, eine Katastrophe wie jene im japanischen Fukushima könne sich dort nicht ereignen. Nach bisherigen Planungen will Grossbritannien zudem neue Atomkraftwerke bauen, um seinen künftigen Energiebedarf decken zu können.