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Grossbank UBS plant Abbau von 5000 Stellen

Bei der UBS sind 5000 Stellen in Gefahr

Bei der UBS sind 5000 Stellen in Gefahr

Die Grossbank muss sparen. Nun setzt sie den Rotstift offenbar erneut beim Personal an. Bis zu 5000 Stellen will die Bank streichen und so jährlich bis zu einer Milliarde Franken sparen.

Grund für das rigorose Sparprogramm sind die Flaute an der Börse, die gestiegenen Kosten wegen des starken Frankens, die teuere Expansion in Asien und die stark gestiegenen Personalkosten. Das schreibt heute der «Tages-Anzeiger» und beruft sich dabei auf Insider.

Besonders ins Gewicht fallen bei der Bank die Personalkosten, weil die Löhne stark gestiegen sind. Im Schnitt verdient heute ein UBS-Mitarbeiter 30 Prozent mehr als vor zwei Jahren. Im Investmentbanking sind es gar über 50 Prozent mehr.

Die Bank wollte sich zum Artikel nicht äussern. Man kommentiere keine Gerüchte, sagte ein Sprecher. Definitiv entschieden ist der Kahlschlag offenbar aber noch nicht. Das Sparprogramm muss laut «Tages-Anzeiger» noch vor den Verwaltungsrat. Details zum Sparprogramm will die Bank dann anlässlich der Bilanzpressekonferenz in zwei Wochen bekanntgeben. (rsn)

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