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Green.ch baut in Lupfig: Spitzentechnologie neben Schafweide

Zufrieden: Ständerätin Christine Egerszegi, Gemeindeammann Richard Plüss (M.) und green.ch-CEO Franz Grüter. (Peter Belart)

Spitzentechnologie neben Schafweide

Zufrieden: Ständerätin Christine Egerszegi, Gemeindeammann Richard Plüss (M.) und green.ch-CEO Franz Grüter. (Peter Belart)

Im Lupfiger Industriequartier baut die Firma green.ch ein hochmodernes Data-Center. Ständerätin Christine Egerszegi wies die zahlreichen Gäste beim Spatenstich auf den merkwürdigen Gegensatz hin zwischen den im Hintergrund weidenden Schafen und dem Grossprojekt, das daneben entsteht.

Peter Belart

Egerszegi gab ihrer Freude Ausdruck, dass hier, an verkehrsgünstigster Lage im Herzen des Aargaus, ein Bauvorhaben von beachtlichen Dimensionen und grosser Ausstrahlung realisiert wird. Die Firma green.ch investiert in einer ersten Etappe weit über 50 Millionen Franken in ihr fünftes und modernstes Data-Center, das für Grosskonzerne, mittelständische Betriebe und Kleinunternehmen höchstklassige und betriebssichere Rechencenterleistungen anbietet. Der Bedarf nach derartigen Dienstleistungen ist nach Aussage von green.ch-CEO Franz Grüter rasant am Wachsen; die jährliche Zunahme beträgt rund 20%. Demgegenüber beläuft sich die Zunahme an verfügbarer Fläche auf nur gerade 7%, womit dem projektierten Neubau in Lupfig auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht grosse Bedeutung zukommt. Diesem Umstand trug auch die Anwesenheit von Regierungsrat und Volkswirtschafts-Direktor Urs Hofmann Rechnung.

Lupfigs Gemeindeammann Richard Plüss amüsierte sich in seiner Grussbotschaft zunächst darüber, dass er – wohl in vorauseilendem Gehorsam – bereits als «Gemeindepräsident» angesprochen worden sei. Er zeigte sich hoch erfreut über die Ansiedlung des Bauvorhabens in seiner Gemeinde, und er hob die erspriessliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bauherr hervor.

Franz Grüter, CEO der Firma green.ch, zählte seinerseits die Vorzüge des Standorts Lupfig auf. Dabei wies er auf die Verfügbarkeit von elektrischem Strom hin, auf die Nähe zu den grossen Wirtschaftszentren, auf das wirtschaftsfreundliche Umfeld, auf die hervorragende Verkehrserschliessung sowie auf die Anbindung an das Glasfasernetz – für green.ch von grösster Bedeutung. Grüter sagte: «Der Name green.ch verpflichtet. Beim Bau des neuen Rechencenters Lupfig werden allerneuste Technologien zum Einsatz kommen, welche mit der eingesetzten Energie haushälterisch umgehen. Unsere Kunden ermuntern wir zudem, den Einsatz von ‹grünen› Servern voranzutreiben, um damit den Energiebedarf gegenüber herkömmlichen Systemen um bis zu 50% senken zu können.»

Botschafter Ottmar Hitzfeld

In seiner Eigenschaft als Botschafter von green.ch stellte sich auch Fussball-Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld ans Mikrofon. Ganz auf seine fussballerischen Erfahrungen aufbauend, sagte er: «Ich weiss, dass Erfolge nur mittels einer klugen, auf Langfristigkeit angelegten Strategie und durch beharrliche und aufopfernde Arbeit erzielt werden können.» Und er schloss mit den Worten: «Ich gratuliere dem Trainer und Spielführer von green.ch und seinem Team recht herzlich.» Dann bestieg er den Bagger und liess sich von Maschinist Markus Meier zeigen, wie man damit ein Loch aushebt.

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