Diese könnten im Orbit auf geringerer Höhe als gewöhnliche Satelliten schweben, wie das "Wall Street Journal" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise berichtete.

Die Kosten des Projekts liegen der ungenannten Quelle zufolge - je nach Aufwand - zwischen gut einer Milliarde und mehr als drei Milliarden Dollar. Für ein ähnliches Programm namens "Loon" testete Google bereits solarbetriebene Ballons, um von diesen aus Signale zur Erde zu schicken und so auch in abgelegenen Gegenden das Internet verfügbar zu machen.

Im April gab der IT-Konzern ferner den Kauf des US-Solardrohnen-Herstellers Titan Aerospace bekannt, um sich so Zugang zu "Millionen" Internetnutzern in abgeschiedenen Gebieten zu verschaffen. Die Drohnen-Prototypen der Firma funktionieren mit Solarenergie und können sich über fünf Jahre in einer Höhe von knapp 20 Kilometern halten. Sie funktionieren ähnlich wie geostationäre Satelliten, sind aber kostengünstiger.