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Google-Chef gibt Entwarnung: Standort Zürich wird weiter ausgebaut

Google-Verwaltungsratspräsident Eric Schmidt (Archiv)

Google-Verwaltungsratspräsident Eric Schmidt (Archiv)

Der oberste Google-Verantwortliche Eric Schmidt bekennt sich in der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ überaus deutlich zum Standort Zürich. «In Zürich investiert zu haben, war die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben.»

Der oberste Google-Verantwortliche Eric Schmidt bekennt sich in der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ überaus deutlich zum Standort Zürich. «In Zürich investiert zu haben, war die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben», sagte Schmidt, CEO der Google-Muttergesellschaft Alphabet, am Rande des WEF zu der Zeitung.

Schmidt zerstreut Befürchtungen, dass Google in Zürich nicht weiter ausbaue, weil die Schweiz die Kontingente für Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten reduziert hat. Darüber hatte sich im Dezember ein Google-Ingenieur in den Medien lautstark beklagt.

Eric Schmidt stellt nun in der „Schweiz am Sonntag“ klar: «Ich war viele, viele Male in Zürich. Der Standort hat sich sehr gut entwickelt, und er wird sich weiterhin sehr gut entwickeln.» Denn: „Everybody loves Zurich. Zürich ist und bleibt für uns ein riesiger Erfolg.» Weiter sagt Schmidt, warum Google 2004 überhaupt in die Limmatstadt gekommen ist.

Urs Hölzle, der 51-jährige Baselbieter, der bei Google für die weltweite IT-Infrastruktur und die Datenzentren verantwortlich ist, sei es gewesen, der Zürich als Standort ausserhalb der USA vorgeschlagen habe, sagt Schmidt zur „Schweiz am Sonntag“. Google startete im Jahr 2004 mit zwei Mitarbeitern und beschäftigt heute 1600 Mitarbeiter in Zürich.

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