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Goldman Sachs toppt die kühnsten Gewinnerwartungen

Der CEO von Goldman Sachs: Lloyd Blankfein (Archiv)

Der CEO von Goldman Sachs: Lloyd Blankfein (Archiv)

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im dritten Geschäftsquartal selbst die kühnsten Gewinnerwartungen übertroffen. Dank blühender Geschäfte mit Währungen, Rohstoffen und Anleihen summierte sich der Gewinn unterm Strich auf 3,2 Mrd. Dollar, wie Goldman Sachs in New York mitteilte.

Das war fast anderthalb Mal so viel wie Analysten im Schnitt erwartet hatten. Bankchef Lloyd Blankfein betonte, die Weltwirtschaft stabilisiere sich und kehre in einigen Branchen sogar zu Wachstum zurück.

Vor einem Jahr hatte die Krise den Gewinn der Bank auf 845 Mio. Dollar gedrückt. Damit schnitt Goldman Sachs im Vergleich zu vielen Konkurrenten aber immer noch exzellent ab.

Die Investmentbank hatte den Zusammenbruch des US-Häusermarktes früher als andere kommen sehen. Nur in einem Quartal war das Institut in die roten Zahlen gerutscht. Im zweiten Quartal verdiente Goldman Sachs unterm Strich aber schon wieder 2,7 Mrd. Dollar. Die erhaltene Staatshilfe zahlte der Konzern als einer der ersten komplett zurück.

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