Auto-Krise

GM streicht Stellen bei Opel-Schwestermarke Vauxhall

GM streicht Stellen bei der Opel-Schwester Vauxhall (Archiv)

GM streicht Stellen bei der Opel-Schwester Vauxhall (Archiv)

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) streicht bei der Opel-Schwestermarke Vauxhall in Grossbritannien 354 Stellen. Die Arbeitsplätze sollen im Werk Luton nördlich von London eingespart werden, wie GM mitteilte.

Damit wolle GM sich auf eine "geringere Produktion" einstellen. GM hat in Grossbritannien zwei Standorte mit rund 4700 Mitarbeitern. In der Industriestadt Ellesmere Port bei Liverpool im Nordwesten des Landes rollt das Modell Astra vom Band. In Luton, knapp 50 Kilometer nördlich von London, ist die Firmenzentrale von Vauxhall. In Deutschland will GM bis zu 5400 Arbeitsplätze streichen.

Zu Diskussionen über die Zukunft von Opel in Deutschland traf Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle am Nachmittag mit Vertretern der Bundesländer mit Opel-Standort zusammen, wie eine Ministeriumssprecherin sagte.

Der Wirtschaftsminister sieht die Verantwortung für die Sanierung von Opel beim Mutterkonzern General Motors (GM) und nicht beim Steuerzahler. Neue staatliche Hilfen für GM lehnt er daher ab.

Nach der Rückzahlung staatlicher deutscher Kredithilfen samt Zinsen und Nebenkosten durch GM wurde die Opel-Treuhand notariell aufgelöst, wie das Wirtschaftsministerium weiter mitteilte.

Die zur Absicherung des staatlichen Kreditrahmens von 1,5 Mrd. Euro geleisteten Sicherheiten seien freigegeben worden. Alle Kosten in Verbindung damit seien von Opel beglichen worden.

Die Treuhand war vor Monaten im Zuge der Investorensuche für Opel geschaffen worden.

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