Bereits in das Ergebnis eingerechnet sind Kosten in Höhe von 2,6 Mrd. Dollar für eine Einigung mit den Gewerkschaften über Pensionsansprüche sowie ein Verlust von 1,3 Mrd. Dollar durch Devisenschwankungen.

Die hauptsächlich aus Opel bestehende Tochter GM Europe verbuchte im vierten Quartal einen bereinigten Verlust von 814 Mio. Dollar.

"Ich glaube allerdings weiterhin daran, dass wir eine Chance haben, 2010 Gewinn zu schreiben." Liddell machte Hoffnung darauf, dass GM in absehbarer Zeit seinen Börsengang wagen kann. Noch steht der Staat hinter dem Konzern.

GM war im vergangenen Jahr in die Insolvenz gerutscht, aus der das Unternehmen nur dank staatlicher Hilfe am 10. Juli wieder herausfand.

Das Unternehmen schrumpfte bei seinem Neustart drastisch. Vergleiche mit den Vorjahreszahlen sind deshalb schwierig. In den Vorjahren hatte es teils zweistellige Milliardenverluste gegeben.

Eine verfehlte Modellpolitik und überbordende Kosten für Gesundheit und Pensionen hatten die einstige Ikone des US-amerikanischen Autobaus in den Ruin getrieben. Das neue Management strich Zehntausende Stellen, schloss ganze Werke und Marken und gewann die Kunden mit frischen Modellen zurück.

Auch einen guten Teil seiner 8,4 Mrd. Dollar Schulden beim US-amerikanischen und kanadischen Steuerzahler hat der Konzern inzwischen beglichen. Der Konzern gehört zu 60 Prozent den Vereinigten Staaten. Weitere Anteile halten Kanada, die Gewerkschaften sowie frühere Gläubiger.