Der Gesamtumsatz belief sich in den ersten sechs Monaten 2014 auf 2,19 Mrd. Franken, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Auf vergleichbarer Basis seien dies 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr, in Franken aber ein Rückgang um 1,5 Prozent, hiess es.

Gleiches Bild in den beiden Konzernsparten: Die Duftstoffe-Division kam auf 1,03 Mrd. Franken Umsatz, eine Steigerung um 4,8 Prozent, aber in Franken 1,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2013. Aromen brachten 1,16 Mrd. Fr. ein, das sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr, aber in Konzernwährung wiederum 1,8 Prozent weniger.

Das Wachstum schwächte sich im zweiten Quartal ab. Zudem konnte Givaudan nur in den Wachstumsmärkten zulegen: In den Schwellenländern, wo 45 Prozent des Umsatzes herkommen, stiegen die Verkäufe in Lokalwährungen um 9,2 Prozent.

38 Mio. Fr. aus Verkauf

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Wertminderungen (EBITDA) steig um 10,5 Prozent auf 562 Mio. Franken. Darin enthalten ist ein Grundstückverkauf in Dübendorf ZH, der 38 Mio. Fr. einbrachte, und der offenbar von den Analysten nicht berücksichtigt wurde: Laut der Nachrichtenagentur awp schätzten die Experten den EBITDA im Schnitt auf 517 Mio. Franken.

Operativ steigerte sich Givaudan um 11,8 Prozent auf 422 Mio. Franken, wodurch sich eine Marge von 19,2 Prozent ergibt. Diese liegt deutlich über den 16,9 Prozent, die das Unternehmen im Vorjahr erreichte.

Tiefere Schulden wirkten sich günstig auf das Finanzergebnis aus, doch belasteten die Wechselkurse die Rechnung etwas. Unter dem Strich verdiente Givaudan 305 Mio. Fr. und damit 12,6 Prozent mehr Reingewinn als im Vorjahr.