Aromen

Givaudan mit deutlich mehr Gewinn trotz Umsatzrückgang im 2009

Fläschchen mit Aromastoffen von Givaudan

Fläschchen mit Aromastoffen von Givaudan

Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffe-Hersteller Givaudan hat 2009 zwar weniger Umsatz erzielt, aber deutlich mehr verdient. Der Gewinn stieg um 79,3 Prozent auf 199 Mio. Franken. Der Umsatz ging um 3,1 Prozent auf auf 3,959 Mrd. Fr. zurück.

Belastet wird dieses Ergebnis durch Währungseffekte: In lokalen Währungen legte der Umsatz um 1,4 Prozent zu. Werden zudem die nicht fortgeführten Geschäfte herausgerechnet, beläuft sich das Plus auf 1,6 Prozent.

Dass das Unternehmen trotzdem einen Gewinn schrieb, führt Givaudan in der Mitteilung auf tiefere Abschreibungen und weitere Kosteneinsparungen zurück. Auf operativer Ebene (EBITDA) liegt das Resultat mit 758 Mio. Fr. aber leicht unter Vorjahresniveau (765 Mio. Franken).

Die grössere Sparte Aromen steuerte 2,135 Mrd. zum Umsatz bei (-2,5 Prozent). Dies sei angesichts der schwierigen Wirtschaftslage ein hervorragendes Resultat, kommentierte Givaudan. In lokalen Währungen hätte das Geschäft mit den Aromen nämlich um 1,9 Prozent zugelegt, alleine im vierten Quartal sogar um 4,3 Prozent.

Zufrieden zeigte sich Givaudan mit der Verkäufen in Asien und Lateinamerika. Dort haben die Umsätze um über 8 respektive über 14 Prozent (in lokalen Währungen) zugelegt. Neu entwickelte Produkte erwiesen sich dort als Umsatztreiber. Zurückhaltender waren die Kunden in Nordamerika.

Die Division Riechstoffe hat sich mit 1,824 Mrd. Fr. Umsatz etwas schlechter entwickelt als die Geschäfte mit den Aromen. Der Rückgang betrug 3,9 Prozent. In lokalen Währungen resultierte ein Plus von 0,9 Prozent.

Die grösste Einbusse musste Givaudan bei den Verkäufen von Luxusparfums hinnehmen. Kunden haben ihre Lager abgebaut und weniger bestellt.

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