Die Kurse bröckelten in der Folge aber allmählich ab und gegen Handelsende hin liessen die an der Wall Street ausgelösten Gewinnmitnahmen den Markt regelrecht einbrechen.

Am deutlichsten spürten Banken und Versicherungen die Verkaufslust der Anleger. Als Belastungsfaktoren wurden die vom niederländischen Finanzinstitut ING und der Bank of America angekündigten Kapitalerhöhungen genannt.

Ausserdem hätten sich die US-Börsen unter dem Eindruck eines starken Dollars und enttäuschenden Konjunkturdaten von der schwachen Seite gezeigt. All diese Faktoren hätten zu der starken Bewegung am Gesamtmarkt geführt, sagte ein Händler.

Der SMI gab bis Börsenschluss um 1,17 Prozent auf 6'303,35 Punkte nach (Tagestief: 6'292 Stellen). Der breite SPI verlor 1,17 Prozent auf 5'430,24 Einheiten.

Bei den Blue Chips gehörten die Versicherer zu den grössten Verlierern. Allen voran büssten Swiss Re (-4,3 Prozent) und Swiss Life (-3,8 Prozent) stark an Wert ein. Dabei dürfte der Rückversicherer Swiss Re auch unter vorsichtigen Kommentaren deutscher Konkurrenten gelitten haben.

Von der schwachen Seite zeigten sich aber auch ZFS (-3,2 Prozent) und Bâloise (-2,3 Prozent), sowie die Grossbankentitel der Credit Suisse (-2,6 Prozent) und UBS (-2,3 Prozent).