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Gewinn bricht bei Bankengruppe Valiant um fast einen Drittel ein

Die Kundengelder blieben 2013 bei Valiant stabil (Archiv)

Die Kundengelder blieben 2013 bei Valiant stabil (Archiv)

Die Bankengruppe Valiant hat 2013 fast einen Drittel weniger Gewinn gemacht. Als Grund für den Taucher nennt die Bank Bereinigungen, Abschreibungen und Rückstellungen vor allem im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Geschäft.

Dabei entwickelten sich 2013 alle Geschäftsbereiche negativ. Den grössten Taucher verzeichnete das traditionell wichtigste Zinsengeschäft. Der Erfolg in diesem Bereich sank um 7,8 Prozent auf 257,4 Mio. Franken, wie Valiant am Mittwoch mitteilte.

Ähnlich hoch war der Rückgang im Handelsgeschäft, dessen Erfolg um 7,3 Prozent auf 13,5 Mio. Fr. zurückging. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank um 2,4 Prozent auf 65,6 Mio. Franken.

Fast unverändert blieben dagegen die verwalteten Kundengelder. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie um 0,3 Prozent auf 17,4 Mrd. Franken. Die Kundenausleihungen verzeichneten mit 1,2 Prozent auf 21,8 ebenfalls einen leichten Zuwachs.

Mit der Bereinigung sei der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt, schreibt Valiant. «Dennoch ist der Konzerngewinn für eine Bank unserer Grössenordnung deutlich zu tief», wird Konzernchef Markus Gygax in der Mitteilung zitiert. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung wollen bis 2017 den Gewinn auf 150 Millionen Franken steigern.

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