In Dornach ruhen seit dem 4. Juli im Swissmetal-Werk die Maschinen. Grund dafür sind die Banken, welche das Materiallager blockieren. Swissmetal liess daraufhin verlauten, dass man eine Massenentlassung vorbereite. Dafür wurden mit den Gewerkschaften Gespräche aufgenommen.

Noch keine konkreten Ergebnisse betreffend Investor

Dieser «runde Tisch» zum Sozialplan werde aber nun bis am 19. August fortgesetzt, wie Swissmetal mitteilt. Sie wolle die Fristverlängerung dazu nutzen, weitere Optionen für die Erhaltung des Unternehmens zu prüfen. Dazu gehören auch Gespräche mit dem französischen Kupferhalbzeugunternehmen «Le Bronze Industriel». Zur Zeit lägen aber noch keine konkreten Ergebnisse vor.

Unia hofft weiterhin

Bruno Baumann, Industriesekretär der Unia Nordwestschweiz, begrüsst den Schritt von Swissmetal. Die Fristverlängerung ist im Gespräch von vergangenem Freitag entschieden worden. Auch in Sachen Investorsuche bleibt Baumann zuversichtlich. «Je länger die Gespräche dauern, desto besser ist es für Dornach», hält Baumann fest. Er ist überzeugt, dass mit Le Bronze Industriel sowohl das Werk in Dornach wie auch jenes in Reconvilier gerettet werden könnten, da die dortigen Swissmetal-Produktionen das Angebot von Le Bronze perfekt ergänzen würden.   (san)