Zu konstanten Wechselkursen betrug der Umsatzrückgang 8 Prozent, wie Syngenta mitteilte. Für eine grosse Umsatzeinbusse sorgte der drastische Preisrückgang beim Pflanzenschutzmittel Glyphosat; diesen Faktor ausgeklammert schrumpfte der Umsatz um 3 Prozent.

Beim Pflanzenschutz, der zentralen Geschäftstätigkeit Syngentas, sank der Umsatz im dritten Quartal um 14 Prozent auf 1,61 Mrd. Dollar (zu konstanten Wechselkursen:-10 Prozent). Saatgut verkaufte Syngenta für 406 Mio. Dollar, dies sind drei Prozent weniger als im Vorjahr (+3 Prozent).

Nach Regionen betrachtet sanken die Umsätze in Europa/Naher Osten/Afrika um 19 Prozent; und auch in Nordamerika/Mexiko betrug der Umsatzrückgang fast gleich viel (-18 Prozent). Das Geschäft in Lateinamerika und Asien/Pazifik blieb stabil.

Seit Jahresanfang ist der Umsatz von Syngenta verglichen mit der Vorjahresperiode um 10 Prozent auf 8,7 Mrd. Dollar gesunken, bei konstanten Wechselkursen liegt der Umsatz aber auf Vorjahresniveau. Allerdings hat das Unternehmen die Preise ohne Berücksichtigung von Glyphosat um 6 Prozent erhöht.

Die Gewinnprognose von Syngenta bleibt unverändert, nachdem das Unternehmen die anvisierte Gewinnsteigerung im Februar aufgegeben hatte: Syngenta strebt nun einen Gewinn pro Aktie im 2009 zu konstanten Wechselkursen nahe am Rekordniveau des Vorjahres von 14.63 Dollar an.

Er sei zuversichtlich, dass Syngenta 2010 wieder wachsen werde, sagte Konzernchef Mike Mack der Finanznachrichtenagentur AWP. Die Rahmenbedingungen für Syngenta hätten sich stark verbessert.