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Genfer und Tessiner Privatbank fusionieren

Die Geneva Swiss Bank (GS Banque) und die Tessiner Arner Bank schliessen sich zusammen. (Archiv)

Die Geneva Swiss Bank (GS Banque) und die Tessiner Arner Bank schliessen sich zusammen. (Archiv)

Die Geneva Swiss Bank (GS Banque) und die Tessiner Arner Bank schliessen sich zusammen. Im März 2019 wird eine rechtliche Einheit mit Büros in Genf und Lugano den Betrieb aufnehmen. Die neue Identität soll ebenfalls erst im März bekanntgegeben werden.

Die beiden Institute wollen ihr Vermögensverwaltungsgeschäft vereint weiter entwickeln und die Präsenz in ihren Zielmärkten stärken, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die verwalteten Vermögen der neuen Einheit würden rund 2 Milliarden Franken betragen und das Aktienkapital rund 30 Millionen.

Die Transaktion bringe die Aktionäre der GS Banque - die Familie Pennone - und die der Banca Arner - die Familien Schrämli, Del Bue and Sciorilli - zusammen, die sich gut kennen würden und dieselben unternehmerischen Werte teilten.

Aktionäre beider Seiten blieben involviert mit Positionen im Management sowie im Verwaltungsrat der neuen Gesellschaft. Operativ wird die neue Einheit von einem Exekutivkomitee unter dem Vorsitz von Grégoire Pennone geleitet, dem derzeitigen CEO der GS Banque.

Das Luganeser Büro wird laut den Angaben zum wichtigen Entwicklungszentrum, das sich besonders auf das Tessin, Italien und die osteuropäische Märkte konzentriert.

Die Geneva Swiss Bank ist aus der Privatbank Bénédict Hentsch & Cie hervorgegangen. 2014 wurde sie umbenannt, nachdem Bankmitbegründer Bénédict Hentsch aus dem Unternehmen austrat. Hentsch war in den Ruhestand getreten und hatte seine Beteiligung an den Teilhaber Robert Pennone verkauft.

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